Jeder Tag ist ein neuer Anfang. (Unbekannt)

Traumatherapie und EMDR

Viele Menschen, die zur Traumatherapie kommen, haben schreckliche und furchtbare Ereignisse erlebt und überwunden. Dazu können z.B. traumatische Kindheitserfahrungen, Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle, Überfälle, Naturkatastrophen aber auch Todesfälle gehören. Oft werden in diesen Situationen Todesängste und extreme Hilflosigkeitsgefühle erlebt. Selbst nach Jahren können kleinste Begebenheiten im Alltag dazu führen, dass Bilder, Gedanken oder körperliche Sensationen, die mit dem Trauma zusammenhängen, plötzlich wieder sehr präsent sind.

Das Erlebte zu überwinden und den anstehenden Alltag zu bewältigen, kann oft sehr viel Kraft, Mut und Stärke erfordern.

Therapeutische Unterstützung kann Ihnen dabei behilflich sein

  • Ihre eigenen Stärken und Ihre Fähigkeiten wieder zu entdecken und für sich zu nutzen
  • den Alltag entspannter zu bewältigen
  • mit den Auswirkungen des Erlebten besser umzugehen
  • Alpträume, Erinnerungen, Flashbacks und Wiedererlebenssituationen zu verstehen und damit besser zurechtzukommen
  • die eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionen zu begreifen und besser einzuordnen

Traumatherapie kann ein langwieriger, schwieriger und sehr anstrengender Weg sein. Damit man endgültig alles hinter sich lassen kann, kann es erforderlich sein, sich das Erlebte und die damit verbundenen Gefühle und Gedanken aus einer sicheren Entfernung und mit ausreichender Stabilität im "Hier und Jetzt" und mit guter Unterstützung noch einmal anzuschauen (Traumaexposition).

Damit dies gut und sicher gelingen kann, ist es wichtig, dass Sie stabil sind und Ihre Ressourcen gezielt einsetzen können. Dazu lernen Sie verschiedene Stabilisierungsmöglichkeiten kennen und wählen die für Sie Hilfreichsten aus.

In der Traumaexposition arbeite ich mit den bewährten traumatherapeutischen Methoden

  • Bildschirm-/ Screentechnik
  • Arbeit mit dem inneren Kind
  • neurointegrativen Technik EMDR

Bei der Eye Movement Desensitization and reprocessing (EMDR) handelt es sich um eine visuell- konfrontative und entspannende Methode. Durch bilateral wechselnde Sinnesreize wird die Verarbeitung und Integration von traumatischen Erfahrungen angeregt und abgeschlossen.